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Industrie trifft Startups – Zwei Welten, eine Zukunft
Vortrag mit Publikum
Foto Quelle: Jigal Fichtner für BadenCampus - Dr. Thomas Scheuerle eröffnet die Veranstaltung
Rund 85 Teilnehmende aus Industrie, Wissenschaft und Startup-Szene kamen im neuen Innovationszentrum flow1986 in Offenburg zur Veranstaltung „Industrie trifft Startups – Zwei Welten, eine Zukunft“ zusammen.

Eingeladen hatten die wvib Schwarzwald AG und der BadenCampus, um den Austausch zwischen Mittelstand und Startups zu fördern und neue Kooperationen anzustoßen.

Begrüßung und Auftakt

Dr. Thomas Scheuerle Geschäftsführer BadenCampus und Bert Sutter (Präsident wvib) eröffneten den Nachmittag mit einer klaren Botschaft: Die Industrie im Schwarzwald und Rheintal hat in der Vergangenheit enorme Transformationsprozesse gemeistert und ohne Innovation wird das künftig nicht gelingen. Der Mittelstand trägt längst den Startup-Geist in sich, und genau an Tagen wie diesem wird deutlich, wie wertvoll der Austausch zwischen etablierten Unternehmen, Forschung und jungen Innovatoren ist.

Impulse: Offenheit, Mut und Kooperation

Lisa Langer, CFO des Startups ionysis, erinnerte in ihrem Impuls daran, dass technologischer Fortschritt ohne Offenheit nicht möglich ist. Disruptive Innovation sei anfangs unbequem, aber essenziell für Wachstum.
„Startups übersetzen Wissen in marktfähige Lösungen und gehen Risiken ein, die etablierte Unternehmen oft meiden.“

Werner Mäurer, Geschäftsführer der HIWIN GmbH, ergänzte eindrucksvoll:
„Wir brauchen mehr Mut zum Risiko und mehr Vertrauen in unsere eigene Innovationskraft.“

Auch Prof. Dr. Lengsfeld von der Universität Freiburg brachte es auf den Punkt:

  • Kooperationen zwischen Mittelstand und Startups scheitern selten an Ideen sondern an Strukturen, Mindset und Vertrauen.
  • Erfolgreich sind die, die bereit sind, Neues auszuprobieren, offen zu kommunizieren und gemeinsame Ziele klar zu definieren.

 

Panel: Ein starkes Innovationsökosystem entsteht gemeinsam

In der Paneldiskussion mit Vertretern aus Industrie, Wissenschaft und Startups – darunter Dr. Thomas Scheuerle, Werner Mäurer, Lisa Langer und Marcel Spiegelhalter – wurde deutlich, dass es für ein starkes Innovationsökosystem mehr Offenheit, Struktur und Mut zum Scheitern braucht.
Einigkeit herrschte darin, dass Kooperationen aktiv begleitet und mit klaren Zielen gestartet werden müssen, um Wirkung zu entfalten.

Best Practices: Erfolgreiche Kooperationen

Wie fruchtbare Zusammenarbeit aussehen kann, zeigten die Praxisbeispiele von
Framo Morat Group und GaussML, die gemeinsam Lösungen für Maschinensteuerungen auf Basis von Machine Learning entwickelten. 

SICK AG und Koehler Innovative Solutions berichteten von strukturierten Suchprozessen nach Startups und gezielten Pilotprojekten.

Theben Smart Energy und die WEFA Group zeigten, wie Mittelständler über Spin-offs Innovationskraft neu entfalten können.

Diese Beispiele verdeutlichen: Erfahrung trifft Experimentierfreude und daraus entsteht echte Wertschöpfung.

smartXautomation Award

Acht Startups bewarben sich um den neu ausgerufenen Award vor einer hochkarätig besetzten Jury. Mehr Infos zum Award und zur Jury gibt es hier!

Fazit

Das Event hat gezeigt: Kooperation ist die neue Wettbewerbsfähigkeit.
Wenn Mittelstand und Startups ihre Stärken verbinden, entsteht ein Innovationsökosystem, das auf Vertrauen, Struktur und gemeinsamer Vision aufbaut. Hier treffen nicht nur zwei Ökosysteme aufeinander – hier entsteht echter Dialog über die Zukunft der Industrie.
Ein großer Dank geht an alle Speaker:innen, Startups und Teilnehmer:innen für die inspirierende Energie, die Offenheit und den Mut, gemeinsam Zukunft zu gestalten.Denn nachhaltige Innovation entsteht nicht zufällig – sie entsteht durch Vernetzung, Vertrauen und Zusammenarbeit.

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